Seniorenbeirat nimmt seine Arbeit auf


Seit Mittwochabend steht fest, wer in dem Gremium mitwirkt.
 Am 2. April findet die erste öffentliche Sitzung statt.


Selb - „Heute ist der schöne Tag, auf den wir alle hingearbeitet haben." Mit diesen Worten hat Oberbürgermeister Uli Pötzsch die zahlreichen Gäste am Mittwochabend im Selber Rathaus willkommen geheißen. Wie bereits berichtet, ging es bei dem Treffen darum, den Seniorenbeirat der Stadt zu gründen. Aus Sicht des Stadtrats war das nötig geworden, weil dort häufig Themen behandelt würden, die ältere Einwohner betreffen, „aber ohne zu wissen, was für sie im Vordergrund steht", erläuterte der OB. Er hoffe, dass sich aus der Arbeit des Seniorenbeirats heraus auch Anregungen entwickelten, die der Stadtrat aufgreifen könne. „Tragen Sie Themen, die sich im Alltag ergeben, an mich und den Stadtrat heran", forderte er die Gäste auf.
So viele Interessierte waren gekommen, dass die Stühle schon fast knapp zu werden drohten. OB Pötzsch lobte die sichtbare Bereitschaft vieler älterer Selber, sich aktiv für ihre Mitmenschen einzusetzen.
Wie Haupt- und Rechtsamtsleiterin Nicole Pitzing erläuterte, hatte der Stadtrat in seiner Februarsitzung beschlossen, dass der Seniorenbeirat eine Satzung haben soll. Darin ist unter anderem geregelt, dass das Gremium für vier Jahre und ehrenamtlich tätig ist. Einmal im Vierteljahr muss der Beirat öffentlich tagen, einem Vertreter steht ein Rederecht in Stadtratssitzungen zu. Der Beirat besteht aus der berufenen Seniorenbeauftragten Dr. Eva Körner, dem Oberbürgermeister Uli Pötzsch sowie neun berufenen und sechs gewählten Mitgliedern. Diese sechs galt es am Mittwochabend zu wählen.

15 Frauen und Männer hatten sich zur Wahl und den Anwesenden kurz vorgestellt, ehe es an die geheime Abstimmung ging. Nach wenigen Minuten standen die Beiratsmitglieder fest (siehe Infokasten). Uli Pötzsch gratulierte den Gewählten und wandte sich an die übrigen Kandidaten: „Bitte halten Sie den Kontakt zu uns", lud er sie ein, bei der Arbeit an zum Beispiel Projekten mitzuwirken.
Dann übernahm die Vorsitzende, Seniorenbeauftragte Eva Körner, die Sitzungsleitung. Nach kurzer Abstimmung wurde Gerhard Bock zu ihrem Stellvertreter bestimmt, Elli Hirschmann zur Protokollführerin und Ute Täuber zu ihrer Stellvertreterin. Für die erste öffentliche Sitzung einigten sich die Seniorenbeiräte darauf, Ideen zu sammeln und sich Gedanken über eine barrierefreie Innenstadt zu machen.

 

Mitglieder Zeitung 01

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