Ideensammlung in der ersten Sitzung des
Seniorenbeirats


Barrierefreie und seniorenfreundliche Innenstadt ein Ziel
 

3.4.2014 – Barrierefrei sollen die Innenstadt als auch alle anderen Stadtgebiete werden! Das ist eines der großen Ziele, die sich der neu gegründete Seniorenbeirat gesetzt hat. In seiner ersten offiziellen Sitzung tagte das Gremium um die Vorsitzende Dr. Eva Körner im JAM und nahm sich hier zunächst eine Ideensammlung als Tagesordnungspunkt vor.

„Die Stadträte sollen selbst im Rollstuhl alle Ecken der Stadt aus einer anderen Perspektive kennenlernen“, äußerte sich da zugleich Elke Schertel in punkto barrierefrei. Die knallharte Forderung wurde aber in der Art der Durchführung abgewiesen, wohl aber ist die Thematik durchaus ein wichtiger Brennpunkt. „Und das nicht nur was Senioren betrifft“, verwies Fred Jäger auch auf behinderte Menschen und Eltern mit Kinderwägen hin, die Probleme bei zugeparkten Gehwegen, hohen Bordsteinen und vielem mehr hätten.
Gerhard Bock regte an, dass ein „Selbsttest“ wenig Erfolg verspreche, gerade aber die Betroffenen könnten am ehesten aus ihren Erfahrungen berichten und zusammen mit Mitgliedern des Seniorenbeirats und den zuständigen Behörden die Lage vor Ort begutachten.
Auch dem in der Sitzung angesprochenem Wunsch eines barrierefreien Zugangs zur Stadtkirche werde man genauso nachgehen, wie der Möglichkeit, im Stadtgebiet mehr Ruhebänke aufzustellen.
 
Kritisiert wurde zudem der fehlende Gehsteig zum Einkaufszentrum in der „Kraft“.  „Das ist eine Bausünde sondersgleichen, dies so zu genehmigen“, meinte Gerhard Bock auf zuvor angebrachte Kritik. Oberbürgermeister Uli Pötzsch konnte in diesem Zusammenhang berichten, dass die oft zugeparkten Flächen am dortigen Drogeriemarkt demnächst anders markiert bzw. durch Bepflanzungen abgegrenzt werden werden, um Parkflächen als auch Fahrweg deutlicher auszuweisen.
 
Neben dem Punkt eines möglichen zu schaffenden Netzwerks als eine Art „Ehrenamtsbörse“, wo man sich gegenseitig zur Hilfe stehen könnte, Möglichkeiten und Nutzung des JAMs wie beispielsweise eine Hausaufgabenhilfe und die ärztliche Versorgung waren weitere kurz angesprochene Punkte in der Sitzung. Hauptaugenmerk gilt im Vorfeld jedoch der eigenen Kommunikation, um den „Seniorenbeirat“ als solches und als Anlaufstation zugleich bekannt zu machen. Eine eigen Webseite, die Nutzung der örtlichen Medien als auch ein informativer Flyer sollen aufmerksam machen. Das Selber Rathaus (Tel.: 09287/883111) dient dazu als erste Anlaufadresse, die angebrachte Themen an die jeweils zuständigen Seniorenbeiräte weiterleitet.

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