Seniorenbeirat geht Probleme in Sachen „seniorenfreundliche Innenstadt“ an - Seniorenbus braucht Unterstützung


10.7.2014 – Als teilweise zu unübersichtlich bezeichnete ein Rentner, der als Besucher zu Gast in der jüngsten Sitzung des Seniorenbeirats war, den Taschen-Fahrplan der Verkehrsgemeinschaft Fichtelgebirge (VGF). Oft sei die Schrift zu klein gehalten, die für ihn wichtige Stadtlinie Selb müsse dazu mehr aufgegliedert und gar als eigenes Blatt herausgegeben werden.
Die genannten Verbesserungsvorschläge wurden vom Beirat genauso mit aufgenommen, wie die vom auf den Rollator angewiesenen Bürger berichteten zu hohen Gehsteigkanten, die ein Überqueren der Straße – insbesondere vom Häusellohweg aus kommend über die Hohenberger Straße in Richtung Vorwerk – erschweren würden.
Seitens des Seniorenbeirats erklärte Gerhard Bock, dass sich in diesem Punkt aktuell schon einiges tun würde, einige Kanten schon abgesenkt wurden und weitere nach und nach folgen würden.
Kritik kam beim Seniorenbus auf, dass an einigen Haltestellen nur eingestiegen, nicht aber ausgestiegen werden kann. Dem Sachverhalt werde man nun nachgehen.
Der Seniorenbus selbst ist zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund eines Sponsors bis November noch definitiv im Einsatz. Das aufgrund des Mehrbedarfs anfallende Defizit kann durch die Finanzierung abgedeckt werden. Klar wolle man den Seniorenbus aber auch über diesen Zeitraum heraus aufrechterhalten. Viele Möglichkeiten wurden bereits diskutiert.
Seniorenbeiratsvorsitzende Dr. Eva Körner sieht jedoch nur die Chance über einen Förderverein, zumal man wenig Aussichten darauf hat, sich hier einem anderen Verein anzugliedern. Für die Gründung des Vereins benötige es entsprechende Gründungsmitglieder. Zum einen könne dieser Verein nur für den Seniorenbus an sich angedacht sein. In Betracht könne aber auch ein größerer Förderverein, beispielsweise für den Bereich „bürgerliches Engagement“, der auch andere Projekte unterstützen könnte, kommen.
Erneut angeprangert wurde die Parkmoral in Selb. Nichts dagegen habe man zwar, wenn ein Auto teils auf dem Gehweg parken würde, dies allerdings nicht, wenn dann für Fußgänger mit Rollator, Kinderwagen u.ä. kein Vorbeikommen mehr möglich ist.

Behindertenparkplätze seien oft unberechtigt blockiert. Der Appell gilt daher unbedingt der Polizeiinspektion Selb, mehr zu kontrollieren und zu Sanktionen zu greifen, um auf Dauer wieder eine bessere Parkmoral in der Stadt erreichen zu können.
 

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