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Neu gewählter Seniorenbeirat will erfolgreiche Arbeit fortsetzen
 

Pressemitteilung selb-live vom 18.05.2022

Der Selber Seniorenbeirat ist neu gewählt! Für die nächsten vier Jahre wurde das Gremium um die Seniorenbeauftragte Dr. Eva Körner bestimmt. Ihr zur Seite stehen neben Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch elf berufene und zusätzlich acht gewählte Mitglieder. Gemeinsam soll die erfolgreiche Arbeit des Beirats fortgesetzt werden.

Seit der Gründung des Seniorenbeirats der Stadt Selb im Jahr 2014 wurde durch diesen viel geleistet. Und das von einer Vielzahl an engagierten Personen. So erinnerte der Rathauschef an verschiedene Themen wie seniorengerechte Sitzbänke im Stadtgebiet und das Angebot der Mitfahrbänke in den Ortsteilen, die kürzlich erst vorgestellte Rikscha, die Bücherzellen, Smartphone-Schulungen bis hin zum Seniorencafé, dem Reparaturcafé und der Kneippanlage im Selbbach. Auch beim Themenschwerpunkt Barrierefreiheit im Stadtgebiet werde Stolperfallen und Hindernissen stets nachgegangen. Gut angenommen wurde zudem der Seniorenratgeber. „Um Dr. Eva Körner und ihren Stellvertreter Gerhard Bock engagiert sich jeder vielfältig in unterschiedlichsten Bereichen“, lobt Pötzsch die Beiratsmitglieder. Vor allem die Kommunikation zwischen dem Beirat und den Senioren gelinge hervorragend. Der Beirat sei nichts an irgendwelche Rahmenbedingungen Gebundenes, sondern widme sich gänzlich den Interessen der Senioren vor Ort. Weitere Wünsche werden nach und nach bearbeitet, Ideen werden gerne aufgenommen. „Der Senior fühlt sich in seinen Belangen ernst genommen“, sieht hier der Oberbürgermeister ein wertvolles Engagement, dass die Stadt selbst so in diesem Umfang gar nicht leisten könne.

Viele dieser und auch neue Themen wird nun der neu konstituierte Seniorenbeirat angehen. Zu den seitens von Institutionen und Organisationen berufenen Mitgliedern Elisabeth Richter (Ev. Kirche), Ilona Streim (Kath. Kirche), Toni Lang (VdK), Rainer Pohl (AWO), Herta Mörl (BRK), Elke Schertel (Seniorenheime), Jutta Heinlein (Diakonie), Dr. Ilona Relikowski (VHS), Renate Wächter (Diabetiker Selbsthilfegruppe), Barbara Schönberner (EJF Familienzentrum) und Ulrike Kremer (Seniorengemeinschaft Fichtelgebirge) stoßen die durch die bei der Versammlung Anwesenden in geheimer Wahl gewählten Gerhard Bock, Elisabeth Gebhardt, Elli Hirschmann, Ulrike Hofmann, Ursula Peschek, Brigitta Schaufuß, Birgit vom Ende und Dieter Wolf.

Gerhard Bock bleibt weiterhin der Stellvertreter der Seniorenbeauftragen Dr. Eva Körner. Schriftführerin ist Elli Hischmann, ihre Stellvertreterin Ursula Peschek.

Auf die engagierte Mitarbeit im Beirat wird auch zukünftig gezählt. Eingebracht werden kann sich natürlich auch als Nicht-Mitglied des Gremiums. Anregungen werden jederzeit entgegengenommen.

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Der neu gewählte Seniorenbeirat

 v.r.:Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Ulrike Hofmann, Renate Wächter, Ulrike Kremer, Elisabeth Gebhardt, Jutta Heinlein, Gerd Bock, Dr. Eva Körner, Herta Mörl, Elli Hirschmann, Ilona Streim, Birgit vom Ende, Elke Schertel, Brigitta Schaufuß, Ursula Pescheck, Dr. Ilona Relikowski, Rainer Pohl, Toni Lang, Dieter Wolf,
 es fehlen: Barbara Schönberner und Elisabeth Richter

Seniorencafé aus Coronaschlaf erwacht
 

Nach langer Zwangspause fand. erstmals wieder das Café des Selber Seniorenbeirats statt -als Premiere diesmal im FAM Kunst- und Kulturcafé. Seniorenbeauftragte Dr. Eva Körner begrüßte die zahlreichen Gäste und informierte über Neuigkeiten aus der Seniorenwelt:

Ab dem 13. Juni startet das kostenfreie Projekt GESTALT der VHS Fichtelgebirge, ein ganzheitlicher Bewegungskurs für Körper, Geist und Seele. Informationen und Anmeldung unter 09287 8005125 bei Projektleiterin Christine Fabisch.

Seit kurzer Zeit ist die Stadt Selb stolze Besitzerin einer Fahrrad-Rikscha der Adalbert-Raps-Stiftung, die kostenlos gebucht werden kann, um Senioren nach dem Motto „Radeln ohne Alter“ spazieren zu fahren. Informationen hierzu gibt es beim Amt für Tourismus, der Projektkapitänin und Stadträtin Susann Fischer oder dem Seniorenbeirat.

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Auch Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, die Senioren zu begrüßen und ein Stückchen Torte zu genießen. „Die Pandemie hat uns gelehrt, wie wichtig und gar nicht selbstverständlich ehrenamtliches Engagement ist und wie schön gesellige Zusammenkünfte seniorencafe selb 0522 sind“, so Pötzsch. Wichtig war es dem Oberbürgermeister, auf die anstehende Seniorenbeiratswahl am 18. Mai um 14 Uhr im Rathaussaal hinzuweisen. Eine rege Wahlbeteiligung dort zeige auch das Interesse der Bevölkerung an den Aktivitäten des Seniorenbeirats.

 

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Anschließend unterhielt Seniorenbeirat und Stadtrat Gerd Bock das Publikum mit einem Streifzug durch seine Bildersammlung „Unser liebes altes und neues Selb“- auf Selberisch und in gewohnt launiger Weise.

Ein rundum geglückter Nachmittag, für den sich die Senioren mit Spenden für den Seniorenbeirat und die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine großzügig bedankten.

 

Rikscha-Einweisung für die Piloten

Durch die Initiatorin der von der Albert-Raps-Stiftung und “Radeln ohne Alter e.V.”
der Stadt Selb gespendeten Rikscha, Susann Fischer, wird für die zukünftigen “Piloten” an folgenden Tagen ein umfassende Einweisung am Paul-Gerhardt-Haus stattfinden:
                                      Mi.,18.05., 14:00 bis 16:00 Uhr
                                      Fr., 20.05., 13:30 bis 15:30 Uhr
                                      Fr., 27.05., 13:30 bis 15:30 Uhr

Interessierte wenden sich bitte telefonisch an die Initiatorin unter

                                     09287-5690568 oder 0171 6856916

Die Rikscha wird Mitgliedern des Seniorenbeirats und Interessierten vorgestellt

Mit großem Interesse verfolgten die Anwesenden die technischen Ausführungen der Verantwortlichen für die Selber Rikscha, Susann Fischer. Allem voran gingen die Sicherheitsvorschriften für den Gebrauch dieses Gefährts beim Transport von Benutzern, vorwiegend Älteren Mitbügerinnen und Mitbürger. So kann man sich bei Interesse im Paul-Gerhardt-Has anmelden und einen Termin vereinbaren und dann kann es schon losgehen zu einer Fahrt durch die Innenstadt oder durch die Pfaffenleithe.
Ein sehr teueres Gerät, das es im Landkreis Wunsiedel nur einmal gibt, und das in unserer Heimatstadt. Bleibt zu hoffen, dass die Rikscha recht oft genutzt wird und dass sich weitere “Piloten”melden, denn so werden die Fahrer genannt, die unsere Mitbügerinnen und Mitbürger durch die Gegend fahren.

Und dann ging es auch gleich mal los, denn einiger der Anwesenden wollten natürlich die Rikscha einmal ausprobieren und ein Gefühhl für das Fahren entwickeln. Alle waren von der Handhabung und dem Fahrgefühl begeistert.

 

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siehe auch “Bildergalerie”

 

Seniorenbänke im neuen Frühlingsgewand

30.4.2022 – Pünktlich zu Beginn des Frühlings haben die seniorengerechten Ruhebänke der Stadt Selb ein neues Outfit erhalten. Der städtische Bauhof hat alle Bänke in Schuss gebracht und in einem freundlichen Rot gestrichen. Auf Initiative des Seniorenbeirats waren im Jahr 2015 verteilt über das Stadtgebiet insgesamt 12 Bänke aufgestellt worden.

Sponsoren waren: Sportstudio Bauer, Firma Spitzer, Bürgerstiftung Selb, ESM, VRBank Fichtelgebirge, Firma Vishay –Electronics, Firma Frankonia Films, Firma Rosenthal Outlet Center, Firma NoBasics Modefabrik, der Lions Club, die Internationale Frauengruppe Selb und der Seniorenbeirat. Die Bänke erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Seniorenbeirat bedankt sich im Namen aller Selber Seniorinnen und Senioren beim Städtischen Bauhof für die Initiative!

 

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Demenz: Michaela Haberkorn wird vermittelnde Ansprechpartnerin

Haberkorn, Michaela

 landkreis wunsiedel demenz12.4.2022 - Derzeit leben in Deutschland rund 1,7 Millionen Betroffene; circa 220.000 allein in Bayern – Tendenz steigend. Für das Jahr 2030 gehen Experten für Bayern von einer Zahl von rund 340.000 an Demenz erkrankten Menschen aus. Auch im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge sind diese Entwicklungen bereits spürbar.

Der Umgang mit einem dementen Menschen ist eine Herausforderung, die im Verlauf der Erkrankung eher größer als kleiner wird. Gut, wenn es dann eine lokale Anlaufstelle im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge gibt, die eine persönliche und verlässliche Unterstützung verspricht. Mit Michaela Haberkorn gibt es ab sofort eine solche Anlaufstelle im Landratsamt Wunsiedel. Als Demenzbeauftragte im Landkreis möchte sie nicht nur Betroffenen Hilfsangebote und Kontakte vermitteln, sondern generell aufklären und die Stigmatisierung dieses Themas aufheben, Verständnis schaffen und vor allem auch Vorbeugen helfen.

„Man muss das Thema Demenz aus der Tabuzone holen und sich bewusstmachen, dass nahezu jede und jeder von uns damit im Laufe seines Lebens in irgendeiner Form konfrontiert werden wird“, sagt Michaela Haberkorn. Denn Menschen mit Demenz begegnet man nicht nur in der Familie, sondern vielfach auch im Alltag oder in der Nachbarschaft. „Die Zahl der Betroffenen wächst, ich möchte deshalb über die Facetten dieser Krankheit aufklären und den Menschen auch die Angst davor nehmen. Wir haben hier im Landkreis schon jetzt eine Menge von Angeboten, die Betroffenen und ihren Angehörigen ein lebenswertes Leben ermöglichen können. Niemand sollte sich alleingelassen fühlen.“

Hier die Ziele der Demenzbeauftragten im Überblick:

vermittelnde und kooperative Anlaufstelle für alle nicht medizinischen Fragen sein

Zugang zu Informationen ermöglichen, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema betreiben

durch demenzsensible und bedarfsgerechte Gestaltung der Wohnung die Betreuung im häuslichen Umfeld erleichtern

durch vorbeugende und präventive Maßnahmen das Erkrankungsrisiko senken und soziale Teilhabe ermöglichen

die ambulante Versorgung Demenzkranker im Landkreis verbessern

lokale Demenznetzwerke aufbauen und nachhaltige Kooperation bilden

Auch Landrat Peter Berek unterstützt die Arbeit der Demenzbeauftragten ausdrücklich: „Perspektivisch gesehen sollen Menschen mit Demenz mit ihren Bedürfnissen wahrgenommen werden und einen Platz in der Mitte jeder Stadt und jeder Gemeinde im Landkreis haben. Dafür möchte Michaela Haberkorn die Bürgerinnen und Bürger für die Belange von Menschen mit Demenz und die ihrer Angehörigen sensibilisieren. Davon kann unser Landkreis als lebenswerte Region für Jung und Alt nur profitieren.“

„Demenz ist eine schlimme Krankheit, aber es gibt Möglichkeiten, um mehr Lebensqualität und Zuversicht in die Familien der Demenzerkrankten zu bringen“, sagt Michaela Haberkorn und fügt aus eigener Erfahrung hinzu: „In Familien mit Dementen wird auch gelacht und dieser Humor kann gerade in belastenden Alltagssituationen helfen, diese leichter zu bewältigen

 

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Stolperstellen und Hindernissen auf der Spur

seniorenbeirat selb 122116.12.2021 – Pünktlich zum Beginn der „dunklen Zeit“ machte sich die Taskforce „Stolperstellen und Hindernisse“ des Selber Seniorenbeirats auf den Weg, um in der Innenstadt, auf dem Vorwerk und auf der Kappel nach gefährlichen Hindernissen für Fußgänger und Rollator- und Rollstuhlfahrer zu suchen.
 

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hinten v.l.: G. Bock, H. Kretschmar, E. Gebhardt, R. Wächter, U. Kremer,
Dr. E. Körner, vorne v.l.: E. Fietz, P. Göppert

 

Freundlicherweise hatten sich zwei Selber Rollstuhlfahrer dazugesellt, um auf ihre Probleme aus einem ganz anderen Blickwinkel aufmerksam zu machen. In drei Teams lief man die Innenstadt und Teile des Vorwerks ab und dokumentierte alle Problemzonen fotografisch. Insbesondere in der Ludwig-, Sedan- und Schlossstraße sind Teile des Plattenbelags defekt. In der Hohenberger Straße- vor allem in der Umgebung des Theaters- weist der Teerbelag große Löcher auf. Gerade dort, wo Theaterbesucher im Dunkeln laufen müssen, ist das besonders gefährlich. Auch in der Vorwerk- und Einsteinstraße sind die Gehsteige teilweise sehr beschädigt. Auf der Kappel wurden Gehwegschäden u.a. am Wielandweg bemängelt. Auch der Handlauf am Fußweg zur Kappel ist defekt und muss repariert werden.

Probleme gab es für die Rollstuhlfahrer besonders am Marktplatz, in der Pfarrstraße und an der Kreuzung beim Finanzamt. Dort sind die Gehsteigkanten zu hoch und können nur sehr schwierig überfahren werden.
 

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Der Seniorenbeirat konnte einen ausführlichen Bericht mit über 20 Bilddokumenten an das Bauamt übergeben. Da man dort immer ein offenes Ohr für die Belange der Senioren und die Sicherheit aller Bürger hat, geht der Beirat davon aus, dass die Problemzonen bald in Angriff genommen werden.

 

 

 

Weitere Mitfahrbank in Silberbach aufgestellt

Am 17.11.2021 wurde auch im Ortsteil Silberbach eine Mitfahrbank vom Oberbürger-meister und Mitgliedern des Seniorenbeirats der Öffentlichkeit übergeben. Damit stehen nunmehr 7 solcher bunter Bänke im Stadtgebiet und in Erkersreuth, Längenau, Oberweißenbach, an den Edeka-Märkten am Unterweißenbacher Weg und dem Vorwerk und jetzt auch in Silberbach.

Die Spender dieser Mitfahrbank, Michael und André Hund, sind durch die Presseveröffentlichung bei der Übergabe einer solchen Bank in Selb auf diese Aktion aufmerksam geworden. Die Idee - und vor allem auch diese schöne bunte Bank - haben sie spontan den Entschluss fassen lassen, den Bürgerinnen und Bürgern ihrer Heimatstadt auch eine solche Mitfahrbank zu spenden. Und so nahmen sie Verbindung mit dem „Banker“ des Seniorenbeirats der Stadt Selb, Gerd Bock, auf, um mit ihm Einzelheiten abzusprechen. In Abstimmung mit dem Straßenbauamt Bayreuth und dem Stadtbauamt wurde dann zur Aufstellung der Bank ein Platz in Silberbach in der Ortsmitte gefunden.

Die Spender kamen 1980 von München nach Selb und wohnen nach wie vor in unserer schönen Stadt. In Frankfurt betreiben sie eine Firma mit dem Schwerpunkt Porzellan, Glas, Besteck, passende Accessoires und hochwertigem Kunsthandwerk. Sie leben beide nach dem Motto: „Tue Gutes aber rede nicht darüber“.

Ihre Beweggründe sehen sie so: In unserer landschaftlich wunderschönen Umgebung groß geworden und beruflich geprägt und unseren Lebensunterhalt verdienend mit Porzellan, Glas & Besteck aus unserer Region, freut es uns immer wieder, unserer Stadt Selb auf unterschiedlichste Art und Weise etwas zurückgeben zu können. Ein schön gedeckter Tisch löst Emotionen aus, ohne die unser Alltag nicht die Farbe bekommt, die uns guttut. Mit der farblich interessant gestalteten Bank möchten wir Menschen auch etwas Farbe in ihren Alltag bringen sowie ein Stück weit Erleichterung in der Mobilität ermöglichen.“
 

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Bei der Bankübergabe: v.l. Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Wolfgang Künzel,
Gerd Bock, Jutta Heinlein, Dr. Eva Körner, Renate Wächter, Elisabeth Gebhardt,
Werner Schmidt, Erika Künzel

 

Zwei Bänke und ein Tisch an Bevölkerung übergeben


Pressemitteilung der Stadt Selb vom 16.09.2021

Der Radweg Selb-Silberbach ist um zwei Sitzgelegenheiten reicher. Durch Spendengelder, die der Seniorenbeirat Selb organisiert hat, konnten sowohl die Bank am Ortsausgang Selb als auch die Kombination aus einer Bank und einem Tisch an der Abzweigung ins Wellertal finanziert werden.
"Die Idee kam schon während der Bauarbeiten des neuen Radwegs auf. Wir wollten eine Rastmöglichkeit für Senioren schaffen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind und sich bereits am Selber Ortsausgang erholen können. Aber auch Radfahrer sollten einen Platz für eine Brotzeitpause bekommen", so Gerhard Bock vom Selber Seniorenbeirat. Die Möbel sind aus strapazierfähigem Kunststoff gefertigt, damit sie sowohl Wettereinflüssen als auch möglichem Vandalismus standhalten. Insgesamt hat der Seniorenbeirat 1.600 Euro Spendengelder für diese Anschaffung akquiriert.

„Ich kann dem Seniorenbeirat für sein Engagement nur danken! Wie sich hier immer wieder für die Belange der Selber Bürger eingesetzt wird ist hervorragend. Die Abwicklung der Projekte und die Zusammenarbeit mit den Beteiligten ist jedes Mal aufs Neue sehr unkompliziert und macht großen Spaß“, so Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch bei der symbolischen Übergabe der Bänke.  

 

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Bei der Übergabe von links: 3. Vorsitzende Jutta Heinlein, Oberbürgermeister Uli Pötzsch, 2. Vorsitzender Gerd Bock, Vorsitzende Dr. Eva Körner, Kassenwart Günther Hollering

 

 

Neue „Bücherzelle“ auf der Kappel

Dank des ehrenamtlichen Engagements des Selber Seniorenbeirats konnte nun auf der Kappel am AWO Marie-Bauer-Sozialzentrum bereits die zweite „Bücherzelle“ aufgestellt werden. Der AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken stellte hierfür den Grund zur Verfügung.

Das kleine Häuschen feiert nun ein Comeback, denn bereits auf dem Vorwerk wurde, auf Initiative des Beirats, 2019 ein Bücherschrank ins Leben gerufen.

„Gerade für die ältere Bevölkerung, denen der Weg in die Stadtbücherei in der Innenstadt zu beschwerlich sein könnte, dürfte die „Bücherzelle“ eine interessante Alternative darstellen,“ so Dr. Eva Körner, Vorsitzende des Selber Seniorenbeirats. Auch alle anderen Selberinnen und Selber sind selbstverständlich herzlich dazu eingeladen, sich aus dem öffentlichen Bücherschrank ein Buch zu nehmen und es zu lesen. So dürfte so manch gespendetes Buch eine zweite Chance bekommen, ehe es vielleicht nur auf dem Dachboden gelagert oder gar entsorgt wird.

Auch Oberbürgermeister Uli Pötzsch lobt die Aktion des Seniorenbeirats: „Wir freuen uns, dass der Seniorenbeirat hier in Eigeninitiative ein Angebot geschaffen hat und es so gut in der Bevölkerung angenommen wird.“

 

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v.l.: Elke Schertel, Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Dr. Eva Körner, Günther Hollering, Gerd Bock, Elisabeth Gebhardt, Rainer Pohl

 

 

Kneippanlage am Selbbach eingeweiht


„Hoch das Bein!“ lautete das Kommando, als die Mitglieder des Seniorenbeirats unter Anleitung der Vorsitzenden Dr. Eva Körner zusammen mit Oberbürgermeister Pötzsch die neue Kneippanlage am Selbbachstrand einweihten.

Auf Anregung des Seniorenbeirats war das Bachbett vertieft, mittig ein Geländer angebracht und somit die Möglichkeit zum Kneippen geschaffen worden – ideal für Radler und Spaziergänger direkt am Brückenradweg unterhalb der Mühlstraße.
Mit viel Spaß stürzte man sich in die Fluten und da der Bach nach den starken Regenfällen Hochwasser führte, blieb kaum ein Hosenbein trocken!

Gekneippt wird -bei normalem Wasserstand- in kniehohem Wasser und wer es ganz richtig machen will, läuft nicht, sondern stolziert zwei Runden im Wasser wie ein Storch. Anschließend streift man das Wasser von den Beinen und lässt sich am besten auf einem der Fichtelgebirgsfelsen am Strand nieder und in der Sonne trocknen.
Kneippen ist gesund und für fast jedermann geeignet. Menschen mit schweren Herzkreislauferkrankungen sollten vorab mit ihrem Arzt sprechen.
Um größere Eingriffe in die Natur zu vermeiden, wurde die Selber Anlage ins natürliche Bachbett integriert. Dass man ein paar Steine, Ästchen oder Grashalme an den Fußsohlen spürt, ist für Naturliebhaber kein Problem. Allen anderen seien Wasserschuhe empfohlen.

„Absolut ein Gewinn für jung und alt“, so die abschließende Beurteilung der Kneipp-Initiatoren. Und - wer weiß- vielleicht bald ein Treffpunkt für alle Selber Kneippanhänger.

 

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Neue Mitfahrbank in Längenau

Presseveröffentlichung von selb-live vom 10.06.2021

10.6.2021 – Seit eineinhalb Jahren wird auch in Selb das Projekt „Mitfahrbank“ umgesetzt. Nun ist eine weitere Bank hinzugekommen, diesmal in Längenau. Zu finden ist diese am Bushäuschen gegenüber dem Friseurgeschäft „Frisierbar“. Möglich gemacht haben diese mehrere Unterstützer aus dem Ortsteil.

Weil der ÖPNV in und um Selb nicht alle Bedürfnisse optimal abdecken kann, war der Seniorenbeirat vor zwei Jahren auf der Suche, wie der Bevölkerung diesbezüglich geholfen werden kann. Und so war man sehr an dem Projekt der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V. interessiert, sogenannte Mitfahrbänke aufzustellen, die Lücken des Personennahverkehrs in gewisser Weise abdecken sollen.

Sie sind zwar nicht ein Ersatz für fehlende oder mangelhafte Busanbindungen, bieten aber eine zusätzliche, kostengünstige und einfach zu nutzende Möglichkeit. Darüber hinaus helfen sie dabei, dass Menschen vor Ort in Kontakt kommen und sich Netzwerke bilden.

Die Idee ist ebenso simpel wie genial: Die Gemeinde oder Geschäftsinhaber stellen eine eigens gekennzeichnete Sitzbank sowie ein Hinweisschild mit verschiedenen Zielorten (z.B. Einkaufsmarkt, in den nächsten Ort, zur nächsten Bahn/Bus-Anbindung etc.) auf. Wer eine Mitfahrgelegenheit dorthin benötigt, nimmt auf der Bank Platz und wartet darauf, von einem Mitbürger mitgenommen zu werden. In der Regel gibt es vom Zielort aus auch wieder eine Mitfahrbank an den Ausgangsort zurück.

Die Bänke werden an einem gut einzusehenden Platz aufgestellt, an welchem der Autofahrer auch ohne Probleme anhalten kann. An einem Standpfosten ist zu sehen, wohin der darauf Platz Nehmende gelangen will. Fährt der Mitbürger sowieso dort hin und ist gewillt jemanden mitzunehmen, lässt er ihn einsteigen.

Weil dieses Konzept überzeugte, machte sich Gerhard Bock, der 2. Vorsitzende des Seniorenbeirats, auf die Suche nach Sponsoren. Fünf Mitfahrbänke konnten so bislang schon aufgestellt werden.

In Längenau wurde nun die mittlerweile sechste Bank installiert. Andreas Künzel hatte hier die Idee dazu. Prompt fand er einige Geldgeber. Durch deren Zusammentun konnte die Mitfahrbank, die rund 1.000 Euro kostet, finanziert und über den Seniorenbeirat organisiert werden. Dessen beiden Vorsitzenden Dr. Eva Körner und Gerhard Bock sprachen ihren Dank für das großartige Engagement der Längenauer aus. Dem schloss sich Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch an. Man könne stolz auf die Unterstützung sein. Gerade in einem so großflächigen Stadtgebiet mit seinen 13 Ortsteilen sei die Möglichkeit der Mitfahrbänke von großer Bedeutung.

Hierzu ergänzte Gerhard Bock, dass in Kürze auch in Silberbach eine Mitfahrbank aufgestellt werde.

 

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Die Spender der Mitfahrbank: Freiwillige Feuerwehr Längenau, Schützenverein Buchwald-Längenau, Thomas Schenk, Fahrschulteam Selb, Fahrschule Hechtfischer, Frisierbar Längenau, Zoigl-Stub’n Buchwald, Fa. Baberske, Wirtshaus Voit’s Erwin, Längenauer Auf’glegte, Andreas Künzel