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Mehr Farbe in die Innenstadt


Fleißig gestrickt haben in den letzten Wochen 8 Seniorinnen, um einen warmen Mantel für einen Baum in der Ludwigstraße anzufertigen. Die sechzig Teile hat man dann auf Einladung von Barbara Schönberner bei einer Tasse Kaffee im FAM zusammengefügt und damit die Umhüllung fertiggestellt. 
Die Idee zu dieser bunten Aufwertung der Innenstadt kam dem Seniorenbeiratsmitglied Brigitta Schaufuß bei einem Gespräch mit der Vorsitzenden von Selb-Kultur, Anneliese Schade. Nachdem Kinder des Luise-Scheppler-Hauses, des Löhe-Hause mit den „Kleinen Einsteins“ und Kinder vom JAM schon verschiedene Bäume in der Ludwigstraße mit buntem Gestrickten beglückt hatten, wollten die Senioren sich ebenfalls mit einer Aktion beteiligen. Sofort waren einige Seniorinnen von dieser Idee zu begeistern und nahmen diese Aufgabe in Angriff.
Nun konnte der ausgesuchte Baum im Beisein des Oberbürgermeisters und der Seniorenbeauftragten umhüllt werden; ein schöner, bunter Fleck an der Kreuzung Ludwigstraße-Schmiedbergl. Die Knöpfe des Mantels sind in den Stadtfarben blau/rot gehalten.
Befürchtungen, dass der Baum wegen seines warmen Mantels zu Weihnachten austreiben und bei starkem Frost Schaden nehmen könnte, braucht nach Meinung von Experten niemand zu haben. Der Baum wird sich dadurch nicht in seinem Wachstum beeinflussen lassen

 

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Aus über sechzig Teilen wurde der “Mantel” zusammengefügt

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Auch der Oberbürgermeister legte mit Hand an

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Der Baum ist “angezogen”.
V.l.: Maria Schmidt, Gisela Reinel, Dr. Eva Körner, die Initiatorin Brigitta Schaufuß, Stadtratsmitglied Anneliese Schade und Oberbürgermeister Uli Pötzsch

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Der “angezogene“ Baum in seiner Farbenpracht

 

 

Gymnastikstunden laufen wieder an


Lange Zeit konnten die Gymnastikstunden des Seniorenbeirats unter der Leitung der Seniorenbeauftragten Dr. Eva Körner nicht stattfinden. Zunächst erlaubte es die Corona-Pandemie nicht, dann konnte nicht gleich ein neuer Übungsraum gefunden werden. Die Übungsstätte im Selb-Werk war ja nicht mehr zu nutzen, weil die Räume als Kindergarten gebraucht wurden.
Am Mittwoch haben sich nun wieder viele ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger  eingefunden und hatten viel Freude und Spaß an den Übungen. Auf diese Möglichkeit der Bewegung unter Anleitung war schon lange gewartet worden.
Diese Gymnastikstunden finden nun jeden Mittwoch im Gemeindesaal der Christus-Kirche in der Zeit von 14 bis 15 Uhr statt.

 

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Fahrten des  Seniorenbeirats


3.11.2022 selb-live- Der Seniorenbeirat der Stadt Selb bietet in Zusammenarbeit mit der VHS Fichtelgebirge Tagesfahrten für Senioren an.
Am Donnerstag, den 8.12.2022 steht eine Fahrt zum Weihnachtsmarkt („Lucreziamarkt“) in der Innenstadt von Regensburg auf dem Programm. Hier werden vor allem handwerklich hergestellte Unikate angeboten, außerdem gibt es ein wechselndes Kulturprogramm. Der Unkostenbeitrag von 15,00 € ist im Bus bar zu bezahlen.
Abfahrt ist um 10:00 Uhr an der Bushaltestelle in der Schillerstraße in Selb, die Rückkehr ist gegen 17:30 Uhr geplant.
Um eine Anmeldung wird bis spätestens Donnerstag, 01.12.2022 gebeten.
Am Donnerstag, den 15.12.2022 geht es zur Siebenquell-Therme nach Weißenstadt. Abfahrt an der Bushaltestelle in der Schillerstraße ist um 10:00 Uhr. Damit die „Gesund-Zeit-Reise“ mit besucht werden kann, sind vier Stunden Aufenthalt in der Therme geplant, d.h., die Rückfahrt wird gegen 14 Uhr sein. Die Eintrittspreise betragen mit Gesund-Zeit-Reise 23,50 €, ohne 16,50 €. Ab 15 Teilnehmern gibt es einen Rabatt von 10%. Dazu kommen Buskosten i.H.v. 5 €. Anmeldung bitte bis Montag, den 12.12.2022.
Die Anmeldung für beide Fahrten erfolgt über die VHS, Tel.: 09287/80051-20, -Mail: verwaltung@vhs-fichtelgebirge.de.

 

 

Montagscafè am 14.11.2022
 

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Barbara Schönberner (rechts) und Brigitta Schaufuß geben die nächsten Termine bekannt

 

 

Öffentliche Sitzung am 27.10.2022
 

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Der Oberbürgermeister, die Vorsitzende und Beiratsmitglied Dr. Relikowski stellen die nächsten Fahrten des Seniorenbeirats vor

 

 

Eine Rikschafahrt in und um Selb


Viel Spaß und Freude haben die Fahrgäste und die Rikschapiloten, wenn wieder einmal eine Fahrt durch unsere schöne Heimatstadt stattfindet. Treffpunkt ist in der Regel das Paul-Gerhardt-Haus oder das Altenheim auf der Kappel, denn dort ist die Rikscha untergebracht und von dort geht die Fahrt dann los. Die Piloten richten sich bei den Fahrtrouten nach den Wünschen ihres jeweiligen Fahrgastes, und so werden auch Fahrten auf dem Radweg nach Kaiserhammer, nach Längenau und zum Meilerplatz bei der Häusellohe durchgeführt. Immer wieder wünschen die Mitfahrer jedoch eine Rundfahrt durch die Stadt, weil sie aus den Medien wissen, dass sich vieles zum Positiven verändert und sie diese Änderungen gerne einmal selbst sehen möchten. So staunen sie, wie schön der Rosenthalpark und der Park um den Grafenmühlweiher gestaltet wurden, oder wie aufgeräumt und schön der Marienplatz mit seinem Kreisverkehr jetzt aussieht. Und nach der Fahrt, die in der Regel etwa zwei Stunden dauert, sind die Fahrgäste sehr dankbar, dass sie endlich wieder einmal an der frischen Luft einen Einblick in die Entwicklung unserer Stadt und einige Zeit in der herrlichen Natur erleben durften.
Und Angst, dass man mit der Rikscha „gefährlich“ unterwegs sein könnte, brauchen die Fahrgäste bei Gott nicht zu haben. Die Piloten sind gut ausgebildet in der Bedienung des Gefährts und fahren immer auf Sicherheit bedacht.
Ein Gutschein für eine solche Ausfahrt ist in der Info-Zentrale der Stadt Selb in der Ludwigstraße oder in der Arztpraxis Dr. Körner/Fischer am Schmiedbergl zu bekommen. Na, das wäre doch ein schönes Weihnachtsgeschenk, das nicht einmal etwas kostet, denn die Piloten führen diese Fahrten ehrenamtlich und damit kostenlos durch.

 

Gutschein

 

 

Der Seniorenbeirat präsentiert sich


Seit dem 25.10.2022 informiert der Seniorenbeirat die Selber Bevölkerung auf einer Schautafel im Schaufenster am Marktplatz 1 - “Selb-Kultur” - über seine Tätigkeit und die Termine für seine Veranstaltungen.
Gebaut wurde diese Tafel vom zweiten Vorsitzenden Gerd Bock, ausgestaltet wurde sie vom Beiratsmitglied Brigitta Schaufuß, die sich auch weiterhin um die Aktualisierung der Schautafel kümmert.
Damit hat der Seniorenbeirat außer seiner Homepage – www.seniorenbeirat-selb.de - eine weitere Möglichkeit zur Information der Bevölkerung geschaffen.

 

Info-Tafel Dez 2023

 

 

Eine Rikscha-Episode

In der vergangenen Woche habe ich als ehrenamtlicher „Pilot“ wieder eine Fahrt mit der Rikscha durchgeführt.

Als bei der AWO mein Fahrgast von den Pflegern in die Rikscha gehoben worden war, habe ich ihn, wie ich es immer bei meinen Fahrgästen mache, gefragt, wo er denn hingefahren werden möchte. „Auf die Autobahn“, habe ich zur Antwort bekommen. „Na, das machen wir doch glatt“, habe ich ihm bedeutet. Nachdem ich ihn dann aber kreuz und quer durch die Stadt gefahren und ihm alle Neuerungen gezeigt hatte bin ich noch mit ihm auf dem Radweg nach Schwarzenhammer und wieder zurückgefahren. Als wir an der AWO angekommen sind und die Pfleger meinen Fahrgast von der Rikscha in den Rollstuhl gehoben hatten, hat ihn einer gefragt: „Na, wie war´s auf der Autobahn?“ „Suuuper, uns ham neer zwaa Auto üwerhuult“ war die Antwort.

Auch wirklich schwer behinderte ältere Mitbürger haben also durchaus noch Humor.

Gerd Bock

 

 

 

Gespendete Seniorenbänke der Öffentlichkeit übergeben


Zweiundzwanzig Seniorenbänke, davon 7 Mitfahrbänke, konnten in den letzten Jahren im Stadtgebiet und den Ortschaften aufgestellt werden, für welche von Gerd Bock, dem „Banker“ des Seniorenbeirats, Sponsoren gefunden wurden.
Über die Medien, die er auch an seinem Betriebsort Frankfurt interessiert verfolgt, ist der Selber Michael Hund auf die fortlaufende Bankaktion aufmerksam geworden, und so hat er sich mit seinem Sohn André entschlossen, etwas für seine Heimatstadt zu tun und drei Bänke zu spenden. Eine Mitfahrbank wurde bereits vor einiger Zeit im Ortsteil Silberbach aufgestellt, und zwei Seniorenbänke stehen nun am Wasserspielplatz in der Pfaffenleithe.
Mit der bereits dort vom Seniorenbeirat gestifteten Bank bilden sie ein stimmiges Bild und bieten Platz für Mütter und Omas, die von dort aus ihre Lieblinge beim Spielen beobachten können.

 

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Die gespendete Bank wird von Oberbürgermeister Uli Pötzsch und dem stellvertr. Vorsitzenden, Gerd Bock,  am Wasserspielplatz der Öffentlichkeit übergeben

 

 

 

Die zukünftigen Piloten werden in die Handhabung der Rikscha eingewiesen

 

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Schnellbuslinie nach Marktredwitz kommt

(Vorausinformation für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger)

Weil man auf dem Gebiet der Beförderungsmöglichkeiten im Landkreis immer wieder neue Wege erschließen und den öffentlichen Personennahverkehr laufend erweitern möchte, haben sich die Verantwortlichen des LRA entschlossen, eine Schnellbuslinie von Selb nach Marktredwitz einzurichten. Damit, so der Mobilitätsbeauftrage des Landkreises, Johannes Loos, wird es für die Landkreisbürger immer attraktiver, das Auto stehen zu lassen.

Viele Selber bemängeln schon seit langem, dass sie den Zug von Marktredwitz aus nur dann benützen können, wenn sie erst mit dem Auto in die Nachbarstadt fahren oder sich dorthin fahren lassen. In der heutigen Zeit ein absolut unbefriedigender Umstand.

Im kommenden Jahr wird es eine Expressbuslinie geben, welche von Selb über Marktredwitz nach Tirschenreuth führt. So kann man dann innerhalb einer halben Stunde, beziehungsweise in 20 Minuten, an den Werktagen im Stundentakt ab früh 6 Uhr, zum Bahnhof Marktredwitz fahren. An den Samstagen fährt der Bus etwas später ab und an den Sonntagen wird es einen Zweistundentakt geben.

Pünktlich zu den Bayrisch-Tschechischen Freundschaftswochen wird im Raum Selb-Schönwald ein Pilotprojekt gestartet. In zwei Kleinbussen mit jeweils acht Sitzplätzen können sich Bürger bequem von A nach B fahren lassen, ohne einen Fahrplan beachten zu müssen. Man kann per Anruf oder mit einer App seinen Fahrtwunsch mitteilen und so seine Beförderung in einem dichten Netz von Haltestellen sicherstellen. Alle Fahrtwünsche werden in einer Zentrale verarbeitet und so zusammengestellt, dass möglichst die Wünsche mehrerer Fahrgäste mit einer gemeinsamen Fahrt erfüllt werden.

Ebenfalls neu ist eine sogenannte „Thermenlinie“, welche von Gefrees über Bischofsgrün, Weißenstadt, Kirchenlamitz, Marktleuthen nach Selb und zurückführt. Diese Linie ist vor allem für Sportler, die ihr Fahrrad mitnehmen wollen, und für Ausflügler interessant.

 

 

Verbraucherzentrale warnt vor unseriösen Machenschaften

In den letzten Wochen mehren sich Berichte über die Telefonwerbung eines Schweizer Unternehmens, das ältere Menschen zum Abschluss eines Vertrages verleitet, den sie eigentlich nicht brauchen und auch gar nicht wollen.

Diese Firma meldet sich telefonisch bei älteren, pflegebedürftigen Menschen, nennt die Angerufenen oft beim Namen und baut damit ein gewisses Vertrauensverhältnis auf. Sehr oft ist dem Anrufer sogar der Pflegegrad bekannt. Dem Angerufenen wird erklärt, dass er Anspruch auf eine Pflegeleistung bis zu 6.280 Euro habe. Auf dieses Geld solle man auf keinen Fall verzichten. Die Firma wirbt damit, dass sie bei der Durchsetzung dieses Anspruchs helfen könne. Gegen eine Servicegebühr von 129 Euro (bzw. 99 Euro als Angebot) bekomme man eine Beratung. Um eine entsprechende Erklärung seitens des Angerufenen zu bekommen wird bei dem Telefonat mehr oder weniger Druck ausgeübt.

Das Telefonat wird nach den Erkenntnissen der Verbraucherzentrale ab dem Moment mitgeschnitten, wenn der Angerufene sich mit der Übersendung einer Pflegebox mit Informationen einverstanden erklärt, indem er auf die Frage mit „Ja“ antwortet. Damit hat er dann einen Vertrag mit dieser Firma abgeschlossen. Wenn er dann nicht innerhalb von 14 Tagen widerruft ist der Vertrag gültig, und es fallen die entsprechenden Kosten an. Der Kunde bekommt nach wenigen Tagen eine Auftragsbestätigung mit den allgemeinen Geschäftsbedingungen, Aufklärung über den Widerruf und die Rechnung. Mit dabei ist ein Informationspaket, das etwa 12 Seiten umfasst, in welchen verschiedene Leistungen der Pflegekasse erläutert werden und ein Internetauszug mit einer Studie des Sozialverbandes VdK, nach der viele Pflegebedürftige ihre Ansprüche nicht geltend machen. Dies wird mit der Aufforderung verbunden, auf keine Leistungen zu verzichten.

Kunden, die den geforderten Betrag nicht zahlen, erhalten nach einer gewissen Zeit eine Zahlungserinnerung, dann eine Mahnung; später schaltet die Firma in der Regel ein Inkassounternehmen ein.

Was ist gegen eine solche Art des Kundenfangs zu tun:

Am besten ist es, sofort aufzulegen, wenn sich solche Unternehmen melden bzw. wenn man sich nicht gleich klar darüber ist, wer der Anrufer ist und was er will. Dann laufen Sie nicht Gefahr, einen Vertrag abzuschließen, den Sie gar nicht brauchen, denn eine offizielle, neutrale Pflegeberatung gibt es für alle, die gesetzlich kranken- und pflegeversichert sind, kostenlos bei den Pflegekassen.

Sollten Sie dennoch unbewusst einen Vertrag abgeschlossen haben sollten Sie sich eines Rechtsbeistandes bedienen.

Gerhard Bock

 

 

Gut besuchtes Montagscafé des Seniorenbeirats

Wieder einmal lud der Seniorenbeirat zu einem seiner beliebten Montagscafés ein, das dieses Mal im Kunst- und Kulturcafe im Mehrgenerationenhaus in der Karl-Marx-Straße gehalten wurde. Musste dieses Angebot an die ältere Bevölkerung wegen der Coronapandemie lange Zeit ausfallen, so wartete man schon sehnsüchtig auf eine Neuauflage dieses tollen Angebots. Und so labten sich viele Ältere an den selbstgebackenen Torten und Kuchen und einigen Tassen Kaffee. Wieder war dieses Angebot kostenlos, freiwillige Spenden waren jedoch willkommen.

 

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Die Seniorenbeauftragte, Frau Dr. Eva Körner, begrüßte die Gäste und gab die Neuerungen und die Termine der nächsten Zeit bekannt. Auch wies sie auf die für die ältere Bevölkerung zur Verfügung stehende Rikscha hin, die für eine Ausfahrt rund um Selb mit Fahrer genutzt werden kann.

Dann stellten sich die fünf neu in den Seniorenbeirat gewählten Mitglieder vor, die sich gerne für diese ehrenamtliche Tätigkeit mit entsprechendem Engagement zur Verfügung stellen.

 

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Die neu gewählten Mitglieder des Seniorenbeirats v.l.: Brigitta Schaufuß, Birgitt vom Ende, Ulrike Hofmann, Ursula Peschek, Dieter Wolf

 

 

Seniorencafé aus Coronaschlaf erwacht

Nach langer Zwangspause fand. erstmals wieder das Café des Selber Seniorenbeirats statt -als Premiere diesmal im FAM Kunst- und Kulturcafé. Seniorenbeauftragte Dr. Eva Körner begrüßte die zahlreichen Gäste und informierte über Neuigkeiten aus der Seniorenwelt:

 

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Ab dem 13. Juni startet das kostenfreie Projekt GESTALT der VHS Fichtelgebirge, ein ganzheitlicher Bewegungskurs für Körper, Geist und Seele. Informationen und Anmeldung unter 09287 8005125 bei Projektleiterin Christine Fabisch.

Seit kurzer Zeit ist die Stadt Selb stolze Besitzerin einer Fahrrad-Rikscha der Adalbert-Raps-Stiftung, die kostenlos gebucht werden kann, um Senioren nach dem Motto „Radeln ohne Alter“ spazieren zu fahren. Informationen hierzu gibt es beim Amt für Tourismus, der Projektkapitänin und Stadträtin Susann Fischer oder dem Seniorenbeirat.

 

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Auch Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, die Senioren zu begrüßen und ein Stückchen Torte zu genießen. „Die Pandemie hat uns gelehrt, wie wichtig und gar nicht selbstverständlich ehrenamtliches Engagement ist und wie schön gesellige Zusammenkünfte im Seniorencafe sind“, so Pötzsch. Wichtig war es dem Oberbürgermeister, auf die anstehende Seniorenbeiratswahl am 18. Mai, um 14 Uhr, im Rathaussaal hinzuweisen. Eine rege Wahlbeteiligung dort zeige auch das Interesse der Bevölkerung an den Aktivitäten des Seniorenbeirats.

 

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Die Rikscha wird Mitgliedern des Seniorenbeirats und Interessierten vorgestellt

Mit großem Interesse verfolgten die Anwesenden die technischen Ausführungen der Verantwortlichen für die Selber Rikscha, Susann Fischer. Allem voran gingen die Sicherheitsvorschriften für den Gebrauch dieses Gefährts beim Transport von Benutzern, vorwiegend älteren Mitbügerinnen und Mitbürger. So kann man sich bei Interesse im Paul-Gerhardt-Haus anmelden und einen Termin vereinbare, und dann kann es schon losgehen zu einer Fahrt durch die Innenstadt oder durch die Pfaffenleithe.

Ein sehr teueres Gerät, das es im Landkreis Wunsiedel nur einmal gibt, und das in unserer Heimatstadt. Bleibt zu hoffen, dass die Rikscha recht oft genutzt wird und dass sich weitere “Piloten” melden, denn so werden die Fahrer genannt, die unsere Mitbügerinnen und Mitbürger durch die Gegend fahren.

Und dann ging es auch gleich mal los, denn einige der Anwesenden wollten natürlich die Rikscha einmal ausprobieren und ein Gefühl für das Fahren entwickeln. Alle waren von der Handhabung und dem Fahrgefühl begeistert.
 

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Seniorenbänke im neuen Frühlingsgewand

30.4.2022 – Pünktlich zu Beginn des Frühlings haben die seniorengerechten Ruhebänke der Stadt Selb ein neues Outfit erhalten. Der städtische Bauhof hat alle Bänke in Schuss gebracht und in einem freundlichen Rot gestrichen. Auf Initiative des Seniorenbeirats waren im Jahr 2015, über das Stadtgebiet verteilt, insgesamt 12 Bänke aufgestellt worden.

Sponsoren waren: Sportstudio Bauer, Firma Spitzer, Bürgerstiftung Selb, ESM, VRBank Fichtelgebirge, Firma Vishay –Electronics, Firma Frankonia Films, Firma Rosenthal Outlet Center, Firma NoBasics Modefabrik, der Lions Club, die Internationale Frauengruppe Selb und der Seniorenbeirat. Die Bänke erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Seniorenbeirat bedankt sich im Namen aller Selber Seniorinnen und Senioren beim Städtischen Bauhof für die Initiative!

 

 

Demenz: Michaela Haberkorn wird vermittelnde Ansprechpartnerin
 

Haberkorn, Michaela


Landkreis Wunsiedel Demenz 12.04.2022 -

Derzeit leben in Deutschland rund 1,7 Millionen Betroffene; circa 220.000 allein in Bayern – Tendenz steigend.
Für das Jahr 2030 gehen Experten für Bayern von einer Zahl von rund 340.000 an Demenz erkrankten Menschen aus. Auch im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge sind diese Entwicklungen bereits spürbar.

Der Umgang mit einem dementen Menschen ist eine Herausforderung, die im Verlauf der Erkrankung eher größer als kleiner wird. Gut, wenn es dann eine lokale Anlaufstelle im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge gibt, die eine persönliche und verlässliche Unterstützung verspricht. Mit Michaela Haberkorn gibt es ab sofort eine solche Anlaufstelle im Landratsamt Wunsiedel. Als Demenzbeauftragte im Landkreis möchte sie nicht nur Betroffenen Hilfsangebote und Kontakte vermitteln, sondern generell aufklären und die Stigmatisierung dieses Themas aufheben, Verständnis schaffen und vor allem auch Vorbeugen helfen.

„Man muss das Thema Demenz aus der Tabuzone holen und sich bewusstmachen, dass nahezu jede und jeder von uns damit im Laufe seines Lebens in irgendeiner Form konfrontiert werden wird“, sagt Michaela Haberkorn. Denn Menschen mit Demenz begegnet man nicht nur in der Familie, sondern vielfach auch im Alltag oder in der Nachbarschaft. „Die Zahl der Betroffenen wächst, ich möchte deshalb über die Facetten dieser Krankheit aufklären und den Menschen auch die Angst davor nehmen. Wir haben hier im Landkreis schon jetzt eine Menge von Angeboten, die Betroffenen und ihren Angehörigen ein lebenswertes Leben ermöglichen können. Niemand sollte sich alleingelassen fühlen.“

Hier die Ziele der Demenzbeauftragten im Überblick:

vermittelnde und kooperative Anlaufstelle für alle nicht medizinischen Fragen sein

Zugang zu Informationen ermöglichen, Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema betreiben

durch demenzsensible und bedarfsgerechte Gestaltung der Wohnung die Betreuung im häuslichen Umfeld erleichtern

durch vorbeugende und präventive Maßnahmen das Erkrankungsrisiko senken und soziale Teilhabe ermöglichen

die ambulante Versorgung Demenzkranker im Landkreis verbessern

lokale Demenznetzwerke aufbauen und nachhaltige Kooperation bilden

Auch Landrat Peter Berek unterstützt die Arbeit der Demenzbeauftragten ausdrücklich: „Perspektivisch gesehen sollen Menschen mit Demenz mit ihren Bedürfnissen wahrgenommen werden und einen Platz in der Mitte jeder Stadt und jeder Gemeinde im Landkreis haben. Dafür möchte Michaela Haberkorn die Bürgerinnen und Bürger für die Belange von Menschen mit Demenz und die ihrer Angehörigen sensibilisieren. Davon kann unser Landkreis als lebenswerte Region für Jung und Alt nur profitieren.“

„Demenz ist eine schlimme Krankheit, aber es gibt Möglichkeiten, um mehr Lebensqualität und Zuversicht in die Familien der Demenzerkrankten zu bringen“, sagt Michaela Haberkorn und fügt aus eigener Erfahrung hinzu: „In Familien mit Dementen wird auch gelacht und dieser Humor kann gerade in belastenden Alltagssituationen helfen, diese leichter zu bewältigen