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Zwei Bänke und ein Tisch an Bevölkerung übergeben


Pressemitteilung der Stadt Selb vom 16.09.2021

Der Radweg Selb-Silberbach ist um zwei Sitzgelegenheiten reicher. Durch Spendengelder, die der Seniorenbeirat Selb organisiert hat, konnten sowohl die Bank am Ortsausgang Selb als auch die Kombination aus einer Bank und einem Tisch an der Abzweigung ins Wellertal finanziert werden.
"Die Idee kam schon während der Bauarbeiten des neuen Radwegs auf. Wir wollten eine Rastmöglichkeit für Senioren schaffen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind und sich bereits am Selber Ortsausgang erholen können. Aber auch Radfahrer sollten einen Platz für eine Brotzeitpause bekommen", so Gerhard Bock vom Selber Seniorenbeirat. Die Möbel sind aus strapazierfähigem Kunststoff gefertigt, damit sie sowohl Wettereinflüssen als auch möglichem Vandalismus standhalten. Insgesamt hat der Seniorenbeirat 1.600 Euro Spendengelder für diese Anschaffung akquiriert.

„Ich kann dem Seniorenbeirat für sein Engagement nur danken! Wie sich hier immer wieder für die Belange der Selber Bürger eingesetzt wird ist hervorragend. Die Abwicklung der Projekte und die Zusammenarbeit mit den Beteiligten ist jedes Mal aufs Neue sehr unkompliziert und macht großen Spaß“, so Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch bei der symbolischen Übergabe der Bänke.  

 

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Bei der Übergabe von links: 3. Vorsitzende Jutta Heinlein, Oberbürgermeister Uli Pötzsch, 2. Vorsitzender Gerd Bock, Vorsitzende Dr. Eva Körner, Kassenwart Günther Hollering

Neue „Bücherzelle“ auf der Kappel

Dank des ehrenamtlichen Engagements des Selber Seniorenbeirats konnte nun auf der Kappel am AWO Marie-Bauer-Sozialzentrum bereits die zweite „Bücherzelle“ aufgestellt werden. Der AWO Bezirksverband Ober- und Mittelfranken stellte hierfür den Grund zur Verfügung.

Das kleine Häuschen feiert nun ein Comeback, denn bereits auf dem Vorwerk wurde, auf Initiative des Beirats, 2019 ein Bücherschrank ins Leben gerufen.

„Gerade für die ältere Bevölkerung, denen der Weg in die Stadtbücherei in der Innenstadt zu beschwerlich sein könnte, dürfte die „Bücherzelle“ eine interessante Alternative darstellen,“ so Dr. Eva Körner, Vorsitzende des Selber Seniorenbeirats. Auch alle anderen Selberinnen und Selber sind selbstverständlich herzlich dazu eingeladen, sich aus dem öffentlichen Bücherschrank ein Buch zu nehmen und es zu lesen. So dürfte so manch gespendetes Buch eine zweite Chance bekommen, ehe es vielleicht nur auf dem Dachboden gelagert oder gar entsorgt wird.

Auch Oberbürgermeister Uli Pötzsch lobt die Aktion des Seniorenbeirats: „Wir freuen uns, dass der Seniorenbeirat hier in Eigeninitiative ein Angebot geschaffen hat und es so gut in der Bevölkerung angenommen wird.“

 

Bücherzelle

v.l.: Elke Schertel, Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch, Dr. Eva Körner, Günther Hollering, Gerd Bock, Elisabeth Gebhardt, Rainer Pohl

Kneippanlage am Selbbach eingeweiht


„Hoch das Bein!“ lautete das Kommando, als die Mitglieder des Seniorenbeirats unter Anleitung der Vorsitzenden Dr. Eva Körner zusammen mit Oberbürgermeister Pötzsch die neue Kneippanlage am Selbbachstrand einweihten.

Auf Anregung des Seniorenbeirats war das Bachbett vertieft, mittig ein Geländer angebracht und somit die Möglichkeit zum Kneippen geschaffen worden – ideal für Radler und Spaziergänger direkt am Brückenradweg unterhalb der Mühlstraße.
Mit viel Spaß stürzte man sich in die Fluten und da der Bach nach den starken Regenfällen Hochwasser führte, blieb kaum ein Hosenbein trocken!

Gekneippt wird -bei normalem Wasserstand- in kniehohem Wasser und wer es ganz richtig machen will, läuft nicht, sondern stolziert zwei Runden im Wasser wie ein Storch. Anschließend streift man das Wasser von den Beinen und lässt sich am besten auf einem der Fichtelgebirgsfelsen am Strand nieder und in der Sonne trocknen.
Kneippen ist gesund und für fast jedermann geeignet. Menschen mit schweren Herzkreislauferkrankungen sollten vorab mit ihrem Arzt sprechen.
Um größere Eingriffe in die Natur zu vermeiden, wurde die Selber Anlage ins natürliche Bachbett integriert. Dass man ein paar Steine, Ästchen oder Grashalme an den Fußsohlen spürt, ist für Naturliebhaber kein Problem. Allen anderen seien Wasserschuhe empfohlen.

„Absolut ein Gewinn für jung und alt“, so die abschließende Beurteilung der Kneipp-Initiatoren. Und - wer weiß- vielleicht bald ein Treffpunkt für alle Selber Kneippanhänger.


 

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Neue Mitfahrbank in Längenau

Presseveröffentlichung von selb-live vom 10.06.2021

10.6.2021 – Seit eineinhalb Jahren wird auch in Selb das Projekt „Mitfahrbank“ umgesetzt. Nun ist eine weitere Bank hinzugekommen, diesmal in Längenau. Zu finden ist diese am Bushäuschen gegenüber dem Friseurgeschäft „Frisierbar“. Möglich gemacht haben diese mehrere Unterstützer aus dem Ortsteil.

Weil der ÖPNV in und um Selb nicht alle Bedürfnisse optimal abdecken kann, war der Seniorenbeirat vor zwei Jahren auf der Suche, wie der Bevölkerung diesbezüglich geholfen werden kann. Und so war man sehr an dem Projekt der Entwicklungsagentur Oberfranken Offensiv e.V. interessiert, sogenannte Mitfahrbänke aufzustellen, die Lücken des Personennahverkehrs in gewisser Weise abdecken sollen.

Sie sind zwar nicht ein Ersatz für fehlende oder mangelhafte Busanbindungen, bieten aber eine zusätzliche, kostengünstige und einfach zu nutzende Möglichkeit. Darüber hinaus helfen sie dabei, dass Menschen vor Ort in Kontakt kommen und sich Netzwerke bilden.

Die Idee ist ebenso simpel wie genial: Die Gemeinde oder Geschäftsinhaber stellen eine eigens gekennzeichnete Sitzbank sowie ein Hinweisschild mit verschiedenen Zielorten (z.B. Einkaufsmarkt, in den nächsten Ort, zur nächsten Bahn/Bus-Anbindung etc.) auf. Wer eine Mitfahrgelegenheit dorthin benötigt, nimmt auf der Bank Platz und wartet darauf, von einem Mitbürger mitgenommen zu werden. In der Regel gibt es vom Zielort aus auch wieder eine Mitfahrbank an den Ausgangsort zurück.

Die Bänke werden an einem gut einzusehenden Platz aufgestellt, an welchem der Autofahrer auch ohne Probleme anhalten kann. An einem Standpfosten ist zu sehen, wohin der darauf Platz Nehmende gelangen will. Fährt der Mitbürger sowieso dort hin und ist gewillt jemanden mitzunehmen, lässt er ihn einsteigen.

Weil dieses Konzept überzeugte, machte sich Gerhard Bock, der 2. Vorsitzende des Seniorenbeirats, auf die Suche nach Sponsoren. Fünf Mitfahrbänke konnten so bislang schon aufgestellt werden.

In Längenau wurde nun die mittlerweile sechste Bank installiert. Andreas Künzel hatte hier die Idee dazu. Prompt fand er einige Geldgeber. Durch deren Zusammentun konnte die Mitfahrbank, die rund 1.000 Euro kostet, finanziert und über den Seniorenbeirat organisiert werden. Dessen beiden Vorsitzenden Dr. Eva Körner und Gerhard Bock sprachen ihren Dank für das großartige Engagement der Längenauer aus. Dem schloss sich Oberbürgermeister Ulrich Pötzsch an. Man könne stolz auf die Unterstützung sein. Gerade in einem so großflächigen Stadtgebiet mit seinen 13 Ortsteilen sei die Möglichkeit der Mitfahrbänke von großer Bedeutung.

Hierzu ergänzte Gerhard Bock, dass in Kürze auch in Silberbach eine Mitfahrbank aufgestellt werde.

 

Bankeinweihung Längenau 10.06.2022

Die Spender der Mitfahrbank: Freiwillige Feuerwehr Längenau, Schützenverein Buchwald-Längenau, Thomas Schenk, Fahrschulteam Selb, Fahrschule Hechtfischer, Frisierbar Längenau, Zoigl-Stub’n Buchwald, Fa. Baberske, Wirtshaus Voit’s Erwin, Längenauer Auf’glegte, Andreas Künzel

 

Seniorenbeirat tagt online


seniorenbeirat selb 14.12.2020 -

Dass sich auch SeniorInnen in einen Online-Konferenzraum wagen können, zeigte die letzte Sitzung des Selber Seniorenbeirats. Nach einer kurzen „Übungseinheit“ am Vortag waren die Teilnehmer fit in der Nutzung der online-Plattform jitsi und eine weitgehend störungsfreie und konstruktive Besprechung konnte starten
Da dem Seniorenbeirat in diesem Jahr noch ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, konnte folgendes beschlossen werden: Am neuen Rad- und Spazierweg nach Silberbach war der Wunsch nach Ruhebänken vorgebracht worden. Auf Kosten des Seniorenbeirats sollen dort jetzt zwei Bänke, möglichst auch mit Picknicktischen, aufgestellt werden.
Für den Selber Friedhof sollen, ähnlich wie in Schönwald, Tran

 

sportwägen für Pflanzschalen, Blumenerde, Gebinde oder Kränze und ähnliches angeschafft werden. So haben die SeniorInnen eine sichere Transporthilfe bei der Grabpflege.
Der Reha -und Behindertensportverein und die Turnerschaft Selb unterhalten mit viel Einsatz ein ausgezeichnetes Angebot an Möglichkeiten zum Reha- und Seniorensport. Leider gab es hier heuer Corona-bedingt erhebliche Einbußen. Der Seniorenbeirat unterstützt die Arbeit der beiden Vereine daher mit einem Zuschuss von jeweils 1.000 Euro.
Ein weiteres Sitzungsthema war der Zugang zur Stadtkirche, bereits ein Dauerbrenner beim Selber Seniorenbeirat. Erfreulicherweise ist jetzt auf Initiative des Beirats ein Geländer am Seiteneingang der Kirche angebracht worden. Ein Zugangsweg für mobile Rollatornutzer über die Pfaffenleithe, durch den Dekanatsgarten zum Kirchenvorplatz, wurde schon öfters diskutiert. Dekan Dr. Pröbstl hat dem Seniorenbeirat jetzt zugesichert, dass die Planung dieses Wegs anfangs 2021 in Angriff genommen wird.
Gerhard Bock berichtete über die Unruhen am Egerer Platz durch nächtliche Störenfriede. Diesbezüglich hat der Seniorenbeirat an einem Lokaltermin mit dem Oberbürgermeister und betroffenen Anwohnern teilgenommen und viele Gespräche geführt. Es wurde auch ein Schreiben an die Polizeiinspektion Marktredwitz verfasst und persönlich dort vorgesprochen.
Zum Abschluss der Sitzung berichteten die Teilnehmer über ihre Erfahrungen in der Seniorenarbeit während der Pandemie. Erfreulich war das große Engagement-insbesondere der Jugend- bei der Einkaufs- und Nachbarschaftshilfe. Auch die Apotheken zeichnen sich durch einen hervorragenden Service aus.
Die Gruppenveranstaltungen wie DIANA-Café, Montagscafé, Seniorensport, Seniorenmittagstisch, Smartphonecafé, Veranstaltungen der Kirchen, der VHS oder des VdK mussten leider langfristig ausfallen. Auch das Reparaturcafé war geschlossen.
Insbesondere Dr. Ilona Relikowski von der VHS und Barbara Schönberner vom FAM berichteten von einer Perspektivlosigkeit. Was man heute akribisch mit Hygienekonzept plant, ist morgen über den Haufen geworfen. Das Angebot der VHS für digitale Schnupperwochen wurde nur enttäuschend gering in Anspruch genommen, im Gegensatz zum online Yoga-Kurs, der gut ankommt.
Einzelbetreuung, insbesondere auch telefonisch, werden von den in der Seniorenarbeit tätigen weiterhin durchgeführt und werden gut angenommen. Insbesondere Toni Lang vom VdK beschrieb ein gut funktionierendes telefonisches Netzwerk.
Die für die jüngere Generation problemlose online-Kommunikation funktioniere bei den betagten Menschen nur vereinzelt.
Insgesamt hatten alle Beiräte den Eindruck, dass ältere Menschen derzeit mehr Probleme mit der Vereinsamung und der Kontaktarmut haben, als mit der Angst vor der Corona-Erkrankung selbst.
Zum Abschluss der Sitzung erging noch ein Appell an alle, doch häufiger an ältere Mitbürger zu denken, zum Telefon zu greifen oder auch einmal einen Brief oder eine Karte zu schreiben. „Hallo, ich denke an dich“, sollte das Motto sein, nicht nur in der Vorweihnachtszeit, sondern auch in der unbestimmt langen Phase des nächsten Lockdowns.



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Die Teilnehmer an der Videokonferenz:
oben v.l.: Jutta Heinlein, Ulrike Kremer, Dr. Ilona Relikowski,
Gerd Bock, Ilona Streim, Barbara Schönberner, Hans Kretschmar, Elisabeth Gebhardt,Toni Lang, Dr. Eva Körner

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